Universitätsverlag Potsdam

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Rekommunalisierung öffentlicher Daseinsvorsorge / Hartmut Bauer [Hrsg.]; Christiane Büchner [Hrsg.]; Lydia Hajasch [Hrsg.]. - Potsdam: Universitätsverlag, 2012. - 109 S. : graph. Darst.
(KWI Schriften ; 6)
ISSN (print) 1867-951X
ISSN (online) 1867-9528
ISBN 978-3-86956-170-7
Preis: 8,50 €    (Bezugsinformationen)

Auf dem Publikationsserver der Universität unter:
http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2012/5806/

Abstract:

Mehr Privat statt Staat! Diese Kampfformel galt vielen noch vor kurzem als Schlüssel zur erfolgreichen Entlastung der angespannten kommunalen Haushalte. Immer mehr Kommunen beschritten den vermeintlichen Königsweg. So vielfältig wie die Gegenstände sind auch die in der Verwaltungspraxis zu beobachtenden Erscheinungsformen der Privatisierung: Vermögensprivatisierung, Organisationsprivatisierung, Aufgabenprivatisierung mit facettenreichen
Mischformen namentlich der Public Private Partnerships.
Zwar brachte der "Verkauf des Tafelsilbers" den Kommunen kurzzeitig einen Geldsegen. Doch haben bei weitem nicht alle Privatisierungsmaßnahmen die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und es setzt sich zunehmend die Einsicht durch, dass die Privatwirtschaft nicht zwangsläufig besser, effizienter und
kostengünstiger arbeitet als die öffentliche Hand. Inzwischen deutet sich im kommunalen Bereich eine klare Trendumkehr in Richtung Rekommunalisierung an.
Die 17. Fachtagung des Kommunalwissenschaftlichen Instituts (KWI) der Universität Potsdam greift in diese anlaufende Grundsatzdebatte ein und nimmt aktuelle Bestrebungen der Rekommunalisierung lokaler Aufgaben auf. Im Vordergrund stehen erste praktische Erfahrungen, Implementationsprobleme und nicht zuletzt die rechtlichen Rahmenbedingungen und normativen Direktiven für Rekommunalisierungen namentlich in Segmenten der öffentlichen Daseinsvorsorge.


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