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Auf dem Publikationsserver der Universität unter:
http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2009/3240/
Abstract:
Das Papier fragt nach den (geopolitischen) Interessen der verschiedenen Akteure, um die bisherige Politik realpolitisch auszuleuchten, die Krisenherde in Pakistan darzustellen und zukünftige (Lösungs-)Szenarien zu entwickeln. Im Zentrum steht die Fragestellung, warum das afghanisch-pakistanische Grenzgebiet als Wurzel des islamistischen Terrors gilt. Mit Hilfe einer geostrategischen Analyse der Landesstruktur erfolgt die Vorstellung der verschiedenen Akteursnetzwerke, die in Pakistan ursächlich für die Etablierung des islamistischen Terrors sind. In einem für die pakistanische Zukunft skeptischen Fazit werden Lösungsansätze für die Hauptkonfliktlinien vorgeschlagen, um die geostrategische Mittellage Pakistans zu stabilisieren.
Dr. phil. Lars Normann, geb. 1972, Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Rechtswissenschaften an der FU Hagen, Promotion an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn zu politischem Extremismus. Forschungsschwerpunkte: Parteienforschung, Extremismus- und Totalitarismusforschung, Sicherheitspolitik und Terrorismusforschung, Politische Theorie- und Ideengeschichte.
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