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Auf dem Publikationsserver der Universität unter:
http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2008/1903/
Abstract:
In „Von Alaska bis Feuerland“ analysiert die Politikwissenschaftlerin Nina Colleck die Ursachen für das Scheitern der panamerikanischen Freihandelszone (FTAA) zwischen den USA und Lateinamerika. Es wurde angestrebt, die Vielfalt an regionalen Handelsabkommen in einer Regel zu vereinheitlichen und die Transaktionskosten zu mindern, und so die wirtschaftliche Verflechtung der Region voranzutreiben. Allerdings wurde die FTAA am 1. Januar 2005 abgelehnt.
Nina Kolleck fragt nach den Ursachen der Ablehnung, und zwar nicht nur aus ökonomischer Sicht. Der Autorin dienten die Dokumente, Verhandlungsergebnisse, Presseberichte sowie eigene Interviews als empirische Grundlage. Drei theoretische Ansätze wurden herangezogen: die klassische Freihandelstheorie, die Theorie der hegemonialer Stabilität und neogramsczianische Perspektive und als unabhängige Erklärungsweisen angewendet. Aus ihrer Sicht waren die Machtkonflikte zwischen den beteiligten Staaten der wichtigste Grund für das Scheitern des Integrationsprozesses.
Inhalt:
I. Einleitung
- Theoretische Orientierung
II. Freihandelstheorie, ökonomische Integration und das Spaghetti-Bowl-Phänomen in den Amerikas
- Kritik an der klassischen Freihandelstheorie
- Regionalismus vs. Multilateralismus
- Vom geschlossenen zum offenen Regionalismus in den Amerikas
III. Hegemoniale Stabilität
- Subregionale Blöcke
- Das internationale Umfeld
- Kritische Bilanz
IV. Neogramscianische Perspektiven
- Hegemoniale Phasen in Lateinamerika
- Etablierung des Neoliberalismus
- Entfaltung des hegemonialen Blocks
- Passive Revolution
- Zivilgesellschaft und Gegenhegemonie
- Nationale Kampagnen
- ASC – transnational organisierte Zivilgesellschaft
- ALBA – Nationale Alternative
- Kirche
- Befürworter
- Kritische Bilanz
V. Fazit
Rezension
Zeitschrift für Politikwissenschaft [online: 03.02.2009] |